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Über Gniewino

Für die Touristen

Es ist empfehlenswert die Wanderung  in Gniewino zu beginnen, wo sich ein Erholungs- und Touristenkomplex „Kaschubisches Auge" mit dem Aussichtsturm namens Johannes Paulus II. befindet (mit der Spitze erreicht er die Höhe 44 m). Der Turm hat eine Sanduhrform mit der Aussichtsplattform auf der Höhe von 36 m, auf die eine spiralförmige Treppe führt (212 Stufen) und ein Aufzug, der  in der Sommersaison in Betrieb ist.

An dem Turm wurde ein botanischer Garten angelegt und  die Erholungsstellen eingerichtet  - ein Minigolfplatz mit 18 Stellen. In dem Kaschubischen Auge finden wir auch einen Spielplatz in Form eines Piratenschiffes, 2 Modelle der Dinosaurier  von natürlicher Größe und einen Schachplatz. In dem Komplex gibt es auch ein Restaurant. Der ganze Komplex „Kaschubisches Auge" liegt auf einer Anhöhe (c.a. 150 m über dem M.), von der sich ein herrliches Panorama erstreckt, unter anderem auf: Seestrände, Hügel bewachsen mit Wäldern um den See Żarnowieckie; ein Oberbecken des Wasserkraftwerks.  Das Vorhandensein des Wasserkraftwerks bewirkt, dass der See Żarnowieckie auf diesem Gebiet das einzige  Gewässer ist, auf dem es die Stillezone  nicht gibt. Deswegen eignet es sich  sehr gut für das  Treiben aller Wassersportarten. Die Schönheit dieses Sees kann man von der Decke des Ausflugschiffes „Nadolanin" wie auch von den Motorbooten „Parana" und „Iguasu", ausgerüstet mit 2 Motoren mit der Leistung von 250 PS jedes bewundern. Schnelle Motorboote, die von der Anlegestelle in Nadole abfahren, ermöglichen  seine Größe - über 1430 ha  - Fläche, 7,6 km - Länge und 2,6 km - Breite  zu schätzen.  Viele hier vorhandene   Fischarten ziehen die Angler  an  und der Fluss Piaśnica, der durch den See Żarnowieckie fließt und weiter zu der See läuft - die Anhänger der Kajaktouristik. Aus dem See Choczewskie, an den die Gemeinde im Westen grenzt, fließt Bychowska Struga  aus. Mit ihr verbindet sich  Salinka, der durch die Seen Salińskie (70 ha) und Czarne (60 ha) fließt. Sie bilden mit dem See Dąbrze (56 ha) ein charakteristisches Dreieck im westlichen Teil der Gemeinde. Besonders malerisch ist der See Salińskie wegen einer entwickelten Uferlinie und die ihn umgebenden Wälder. Kleiner, jedoch am tiefsten (über 23 m) ist der See Czarne.

 

Durch Fuß-, Rad- und Reitwanderungen kann man am besten die schönsten Winkel unserer „kleinen Heimat" entdecken. Das Gestüt befindet sich unter anderem in Salino, Bychowo, Chynowie und das Reiten ermöglichen auch die Bauernhöfe. Die Reitwege decken sich auf manchen Strecken mit Radwegen, deren Gesamtlänge in der Gemeinde über 67 km beträgt. Die Radwege - „Smaragdwege" - sind auch attraktiv im Winter, wenn man  dort Ski laufen kann.  

Die Landeskundetouristik ermöglicht insbesondere den Kontakt mit dem Kulturerbe unserer Region. Eine sichtbare Spur der Vergangenheit sind die Residenzanlagen. Manche sind weiterhin verlassen, andere haben ihr Aussehen  aus der Glanzzeit  wiedererlangt, wie das Herrenhaus in Bychowo, heute das Hauptobjekt des Erholungskomplexes. Durch eine hervorragende Lage zeichnet sich das auf einer Anhöhe befindliche Schloss mit einer Parkanlage in Chynowie   aus, das die Elemente des   Barock- und des Neogotikstils hat.  In Salino sehen wir hingegen  das einzige  Beispiel des  Alkovenherrenhauses in der Kaschubei, eine harmonische Verbindung der polnischen Herrenhausarchitektur mit dem pommerschen Riegelbauwesen (zur Zeit Gastbauernhof)

Die Schloss- und Parkanlagen aus dem 19. Jh. sehen wir auch in Mierzynko, Lisewo, Słuszewo und Rybno.

Viele hiesige Dörfer haben das ehemalige Landbauungssystem bewahrt. Hie und da entdecken wir Denkmalmühleanlagen. Kaschubisches „checz" - eine Hütte ist jedoch nur in dem Freilichtmuseum in Nadole zu sehen. Hier befindet sich der restaurierte „gburski Bauernhof" aus dem 19. Jh. mit  der kaschubischen Hütte für viele Generationen und Wirtschaftsgebäuden, in denen es ehemalige landwirtschaftliche Geräte und Bienenzuchtgeräte, eine Werkstatt der Holzbearbeitung und einen Brotofen gibt. Das mit dem Schilfrohr gedeckte  Riegelhaus der Familie Kurha aus Nadole bildet ein Zentrum des rekonstruierten Fischerhofes, der an traditionelle Aktivitäten der Dorfeinwohner anknüpft. Neben der Netzstelle und der Räucherei  wurde hier auch die Werkstatt der Stoffbearbeitung mit der originalen Mangel rekonstruiert.

Die in dem Freilichtmuseum organisierten  „Begegnungen mit der Ethnographie" verbunden mit den Werkstätten (u.a. Brotbacken) sind eine sehr interessante Form des Kontakts mit der immer lebendigen Kultur der Nordkaschubei. Sie ist in der Tracht, Sprache, dem Gesang   und Tanz und ...... in der „Teufelgeige" zu sehen, die für die Folkgruppe  „Nadolanie" von den Lokalvolkskünstlern ausgeführt wurde. Um diese bunte Welt zu erleben, muss man nach Nadole am zweiten Augustsonntag kommen, wenn „Krancbal" mit dem Jahrmarkt des Volkskunsthandwerks und der Vorstellung der Regionalkultur  stattfindet, oder Ende September - zu „Kaszebsczi Pszczolnik", der an die Bienenzuchttradition anknüpft. 

 

 

 

 

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